Digitalradio / DAB: Kommt bundesweites Radio?


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CMTech DAB/DAB+/DMB

Grünes Licht für ein bundesweites Radio über die digitale Plattform DAB in neuer Quellkodierung DAB+ kam am 25.03.2009 von der Rundfunkkommission der Länder. Die Länder müssen nun die Bedarfe an digitalen Radio Programmen (Kapazitäten) bei der Bundesnetzagentur (BNA anmelden. Danach teilt die BNA bestimmten Frequenzen (mit Kapazitäten) den Staatskanzleien zur Verteilung an die öffentlich rechtlichen Anstalten zu (Verbreitungslizenz). Gleichzeitig wird der Netzbetrieb, also der Aufbau und Betrieb des DAB bzw. DAB+ von der BNA ausgeschrieben. Hierauf können sich potentielle Rundfunknetzbetreiber, wie z.B. die ARD oder MediaBroadcast bewerben. Der Gewinner des Wettbewerbes erhält eine Frequenzlizenz, so wie es bei den UMTS Frequenzen erfolgte, nur nicht ganz so teuer. Die Lizenzen für die Verbreitung auf der DAB Plattform für die privaten Rundfunkgesellschaften in Deutschland, werden von den Landesmedienanstalten vergeben.

Wie Staatssekretär Stadelmaier, Chef der für Rundfunkfragen federführenden Staatskanzlei Rheinland-Pfalz mitteilte, haben sich die Länder auf die Anmeldung eines Bedarfs für einen bundesweiten Multiplex für Digitalradio plus bei der Bundesnetzagentur verständigt. Der Multiplex solle – so eine Verständigung zwischen den Beteiligten – zu einem Drittel vom Deutschlandradio und zu Zweidritteln von bundesweiten privaten Hörfunkveranstaltern benutzt werden. Der bundesweiten Bedarfsanmeldung sollen möglichst zeitnah weitere Bedarfsanmeldungen auf Länderebene für landesweite, und regionale Angebote der ARD und privater Anbieter folgen. Damit könnten durch Digitalradio plus pro Land zwei bis drei Multiplexe mit insgesamt 30 bis 40 Hörfunkprogrammen und Diensten im Standard DAB plus/DMB angeboten werden.

Gleichzeitig haben sich die Länder darauf verständigt, dass die ARD-Landesrundfunkanstalten pro Land jeweils ein weiteres ausschließlich über Digitalradio plus verbreitetes neues Hörfunkprogramm veranstalten können.

Damit, so Stadelmaier, seien die Rahmenbedingungen durch die Länder geschaffen. Wichtig sei, dass nunmehr innovative neue Angebote konzipiert werden. Dies bedeutet zugleich, dass für die privaten Veranstalter wirtschaftlich tragfähige Konzepte erforderlich seien. Auch von der Geräteindustrie erwarten die Länder, dass zu angemessenen Preisen Geräte (insbesondere Mehrnormgeräte) angeboten werden. Nur bei einem gemeinsamen Vorgehen aller Beteiligten könne Digitalradio plus zum Erfolg werden, so Stadelmaier. Diese Voraussetzungen müssten erfüllt sein, damit Digitalradio plus die Startfreigabe erhält.

Quelle und Info bei: Staatskanzlei RLP




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