Fernsehen und Radio der Zukunft


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hulu.com wächst und wächst

Fernsehen (und Radio) im Wandel: In einer Geschwindigkeit, die manchen öffentlich rechtlichen Sender weit hinter sich lässt, verändert sich das Fernsehen Tag für Tag. So wie das Internet sich stetig und ohne Pause ändert, so werden auch die bisherigen Rundfunkangebote morgen nicht mehr so sein wie gestern. Aber Änderung alleine genügt nicht, auch Bedienfreundlichkeit und Übersicht sind wichtige Eckpfeiler der Medien der Zukunft. Aber wer kann die wachsende Informationsflut noch bewältigen? Hier noch einige Links für (meist) kostenfreie internationale und nationale TV / Radio Online-Angebote.

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Heidi Klum auf MySpaceTV

Neben den  „alten“ Medien wachsen die Internetangebote wie Pilze aus dem Boden. Hier einige Beispiele zum Surfen an Regentagen. Für Angebote, die nur in den USA empfangbar sind, empfiehlt sich ein „Hotspot Shield“. Das kleine Programm erlaubt die Generierung einer virtuellen IP Adresse für den PC aus den USA.

Beispiel Hulu: In den USA hat Hulu.com 332 Millionen Videostreams im Februar verbucht und das mit 34 Millionen einzelnen Nutzern. Damit wuchs die Seite allein in dem einen Monat um 33 Prozent. Das Angebot ist noch in keinem anderen Land (legal) erhältlich, das heißt, dass von den rund 300 Millionen US-Bürgern im Februar etwa jeder neunte ein Hulu-Video geschaut hat. Je nach Marktforscher liegt die Seite unter den Webvideo-Anbietern des Landes aktuell zwischen Platz vier (Comscore) und zwei (Nielsen). Auf Platz eins liegt nach wie vor Google mit Marktführer YouTube. Fragt sich, wie lange noch.

Beispiel YouTube: Bei YouTube gibt es fast alles, vom Wackelvideo „Dummes Kind springt vom Schrank“ über illegal in zehn Teile gestückelte Hollywoodfilme bis hin zu Barack Obamas Botschaften an die Welt. Es ist ein chaotischer Filmberg, der wie kaum ein zweiter den regellosen Internetgeist der frühen Jahre atmet. Allerdings hat YouTube auch immer öfter Ärger mit Urheberrechtsschützern (aktuell mit der Gema) und erwartet laut Analysten wegen hoher Serverkosten und niedriger Werbeeinnahmen dieses Jahr knapp eine halbe Milliarde Dollar Verlust.

Beispiel TVOnlineWatch: TVOnlineWatch ist eine Sammlung von Online TV Programmen, mehr oder weniger geordnet nach Genre oder nach Land. Hier findet man von Afghanistan bis Vietnam unzählige TV Programme online. Aber Vorsicht, man verliert sich leicht beim Surfen und bleibt in Japan oder irgendwo auf der Welt hängen. Funktioniert ohne Anmeldung und Player. Man sollte aber keine Werbung, die bei fehlenden Programmplätzen eingeblendet wird, anklicken.

Beispiel Zattoo: Bei Zattoo werden Onlineangebote für TV und Radio aus den Ländern, Deutschland, Dänemark, Frankreich, Schweiz, Spanien und UK aufgelistet. Zusätzlich lässt sich noch nach Genre oder nach Sprache filtern. Zum Ansehen der Programme muss man einen Player herunterladen und sich anmelden. Sowohl der Download als auch die Nutzung von Zattoo sind völlig kostenlos.

Aber es gibt nicht nur Beispiele für Online TV und Radio mit wachsender Popularität. Auch neue Programmstrukturen entwickeln sich. Hier auch noch einige Beispiele:

Beispiel Webisodes: Dabei handelt es sich um einzelne Episoden von Serien, die speziell für die Verbreitung im Internet produziert werden. Der Begriff „Webisode“ ist ein Kofferwort, der sich aus „Web“ und „Episode“ zusammensetzt. Charakteristisch für diese Web-TV-Serien sind kurze Folgen und die Möglichkeiten zur Interaktion, sei es mit den Produzenten oder auch den Protagonisten der Geschichte. Die Folgen können per Download oder Videostream (Webcast) zeitunabhängig via Internet abgerufen werden.

Beispiel Candy Girls: Seit dem Launch der ersten Web-TV-Soap Deutschlands im Mai 2008 wurden die Erlebnisse der vier Girls in der Berliner Clubszene von den MySpace-Nutzern über 1,9 Millionen Mal abgerufen. Die MySpace-Profile von „They call us Candy Girls“ und der vier Hauptcharaktere verzeichnen bis heute 700.000 Views und 21.000 Freunde, die mehr als 3000 Kommentare hinterlassen haben. Ab Ende April werden nun zehn neue Episoden von „They call us Candy Girls“ bei MySpace zu sehen sein.

Beispiel Moabit Vice: „Moabit Vice“ (www.moabit-vice.de) heißt die Internet-Parodie auf die Kult-Serie „Miami Vice“, mit der Don Johnson alias „Sonny“ Crockett und Philip Michael Thomas alias Ricardo Tubbs einst weltbekannt wurden. Ende vergangenen Jahres wurden zehn neue sketchartige Kurzfolgen gedreht, die spätestens im Mai im Internet bei www.3min.de zu sehen sein sollen.

Beispiel 3 min: Da die Nachfrage nach Onlinevideos so groß ist (mehr als die Hälfte aller Internetnutzer in Deutschland sieht sich zumindest gelegentlich Clips im Netz an, in der Gruppe der 14- bis 29-Jährigen liegt dieser Wert sogar bei 84 Prozent), entwickelt die Deutsche Telekom AG das Webserien-Portal „www.3min.de“ mit deutschsprachigen Formaten. „3 min“ wird in Berlin produziert. Mit einer durchschnittlichen Länge von drei Minuten pro Episode werden Webserien in den Kategorien Fiction, Comedy (z.B. „Tiger von Kreuzberg“), Real Life (z.B. Fashion-Blog „The Zoo“), Sport, Musik und Film angeboten.

Beispiel „Kavka vs. The Web“: „Kavka vs. The Web“ ist eine neue Personality-Show mit Markus Kavka, wobei der Moderator, Autor und DJ den MySpace-Usern eine Anleitung dafür liefert, wie man sich „im virtuellen Wahnsinn“ des Webs zurechtfindet. Seit Anfang März gibt es jeden Freitag eine neue Folge zu sehen.

Newteevee in Fernsehen und Radio der Zukunft

newteewee

Das sind längst nicht alle, wie ich feststellen musste. Wer sich über den skurrilen und schnell wachsenden Markt der Internetvideos informieren will, kommt am Onlineportal „New Tee Vee“ nicht vorbei. Das Team von „New Tee Vee“ hat nichts anderes tun, als im Internet nach neuen TV-Spielereien zu suchen.



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