Gesundheitswarnungen am Handy


Gesundheitswarnung-150x150 in Gesundheitswarnungen am HandyDas ein gewisses Krebrisiko bei Handynutzung besteht, wird inzwischen von vielen Stellen mehr als nur noch vermutet, obwohl es bisher keine übereinstimmende wissenschaftliche Meinung zu diesem Thema gibt. Im US-Bundesstaat Maine sollen auf Handys in Zukunft ein Warnhinweis auf ein erhöhtes Hirnkrebsrisiko erscheinen. Das Projekt könnte bereits Anfang 2010 an den Start gehen. Folgt nun nach der Krebsinfo auf Tabakwahren, auch eine Warnung auf Handys?

Auch in San Francisco gibt es ähnliche Bestrebungen, berichtet das Portal Huffington Post. Einwände gibt es jedoch seitens der CTIA-The Wireless Association. „Forscher in renommierten Wissenschaftsmagazinen sind zum Schluss gekommen, dass es keinen Beweis für ein Gesundheitsrisiko gibt“, so John Walls von CTIA.

Warnhinweise für Erwachsene, Kinder und Schwangere
In Maine geht die Idee von Andrea Boland vom House of Representatives aus, die sich auf zahlreiche nicht näher definierte wissenschaftliche Studien bezieht. „Sie selbst besitzt zwar auch ein Mobiltelefon, benutzt allerdings einen Lautsprecher, um damit zu verhindern, dass das Gerät direkt an ihrem Kopf liegt. Zudem schaltet sie das Handy nur ein, wenn sie einen Anruf erhält“, berichtet das Newsportal.



Nach dem Gesetzesantrag muss dann jedes Handy einen Warnhinweis tragen, auf dem steht, dass es „das Risiko eines Gehirnkrebses durch elektromagnetische Strahlen gibt“. Die Warnung rät auch dazu, dass Benutzer, speziell Kinder und Schwangere Mobiltelefone von ihrem Körper fernhalten sollen.

Einwände von der Kommunikationskommission
Die Federal Communications Commission, die behauptet, dass alle in den USA verkauften Mobiltelefone sicher sind, hat Richtwerte für die spezielle Absorptionsrate für Radiofrequenzenergie gesetzt. Das macht aber nicht nötig, dass Handsethersteller die Strahlungswerte enthüllen.

Der Vorschlag von San Francisco geht soweit, dass diese Absorptionsraten bei den Handys im Display mindestens so groß ausgezeichnet werden wie der Preis. Obwohl es keinerlei übereinstimmende Ergebnisse über Gesundheitsrisiken bei Handys gibt, argumentiert Boland damit, dass die rund 950.000 Handybesitzer unter den 1,3 Mio. Einwohnern des Bundsstaats kaum über diese Risiken Bescheid wissen.



Weitere interessante Artikel:
  • » Geschenkt: Blu-ray Spezial Box und Kinokarten zu Transformers 3
  • » Telenoid: Avatar oder Robot?
  • » Apple stellt iOS 4.3 vor
  • » Die CeBIT 2011 (01-05.03.2011) geprägt durch Hightech für uns?
  • » FONIC Micro SIM für Tablet PCs mit Kostenschutz

  • Artikel-Tags: , , ,


    Lesenswert:



    RSS: Abonniere unseren Rss-Feed und bleibe immer informiert!

    Kommentare: Noch kein Kommentar vorhanden, schreibe Du den ersten!

    Info: Felder mit REQ sind Pflichtfelder!

    Schreibe einen Kommentar!

    Name (Req)

    E-mail (Req)

    URL

    Nachricht