Der Virenschutzexperte BitDefender hat seine monatlich erscheinenden E-Threat-Rankings für das Quartal Juli bis September 2010 ausgewertet. Dabei kristallisieren sich Java-Trojaner und PDF-Exploits als die aktuell gefährlichsten Online-Bedrohungen in Deutschland heraus. Das Gesamtranking führt PDF-JS.Gen an, erst mit einem Abstand von rund 8 Prozentpunkten folgen die anderen Top 10-Schädlinge.
Mit einer Infektionsrate von 11,27 Prozent belegt Exploit.PDF-JS.Gen den ersten Platz in der E-Threat-Top 10. Dieser Trojaner tauchte bereits in den Einzelreports für Juli und August jeweils als gefährlichster Schädling auf. Dem Spitzenreiter folgt auf Position 2 mit großem Abstand Exploit.PDF-Payload.Gen, der eine Infektionsrate von 3,44 vorweist. Beide Bedrohungen arbeiten nach dem gleichen Prinzip: Sie nutzen verschiedene Schwachstellen des Adobe® PDF Readers® aus, um weitere Schadcodes streuen zu können.
Smartphones werden eine immer beliebteres Ziel für Cyber-Kriminelle und Hacker. Handy und ganz besonders Smartphones, werden kleinen mobilen Rechnern immer ähnlicher, auch in Ihren allgemeinen Computer-Eigenschaften. Somit werden sie selbstverständlich auch anfälliger für Viren und Trojaner.
2009 wurden zunehmend Fälle gemeldet, bei denen Smartphones gehackt und mit Malware infiziert wurden. Erst Ende letzten Jahres sorgte ein australischer Student für weltweites Aufsehen, nachdem er den Wurm Ikee entwickelt hatte, der entsperrte iPhones angriff (ttalk berichtete). Zwar entstand dabei kein Schaden, es wurde lediglich ein Foto von 80er-Jahre-Legende Rick Astley hochgeladen (schon schlimm genaug). Doch viele Experten sind alarmiert, zeigt die Aktion doch, wie angreifbar viele Handys inzwischen sind.
Trojaner werden immer gefährlicher. Im August war ein Trojaner, entdeckt von Finjan, im Umlauf der es wirklich ins sich hatte. Schon oft hat man von Trojanern gehört die unbemerkt Daten vom PC ausschnüffeln, wie z.B. Kontodaten und Passwörter. Glücklich diejenigen die es rechtzeitig bemerkten, oder bisher verschont blieben.
Die neue Generation von Trojanern ist jedoch noch einen Schritt cleverer. Es werden nicht “nur” die Kontodaten erschnüffelt und an eine Zielperson übermittelt, nein, es wird sogar in einem Zug Geld auf ein fremdes Konto abgebucht. Damit es dem Opfer nicht direkt auffällt, wird der Kontostand gefäscht.
Die kommenden Feiertage dienen Online-Kriminellen mal wieder als große Hilfe bei der Verbreitung ihrer Schädlinge. Doch in diesem Jahr entdeckte Panda Security einen äußerst seltenen Köder: Passend zu Ostern sollen nun religiöse Motive einen Anreiz bieten, infizierte Links zu öffnen. Derzeit kursieren religiöse Videos in Form einer YouTube Datei. Diese Videos enthalten den Banker-Trojaner Banker.LSL.
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