Holographie- Mikrodisk kann bis zu 500 GByte speichern. General Electric hat seine, erst wenige Monate dauernde Entwicklung von Materialien zur Datenspeicherung unter Verwendung holographischer Technik, schon in 2008 zu Ende bringen können. Es besteht nun die Möglichkeit, eine Holographie Mikrodisk mit der 100 fachen Speicherkapazität einer DVD zu produzieren.
General Electric ist ein Unternehmen, das in Deutschland für Energieerzeugung oder bestenfalls noch als „Broadcaster” (NBC hört zum Konzern) bekannt ist. Kaum jemand kennt GE als Forschungs- oder Entwicklungsunternehmen. Auch mich hat die heutige Nachricht überrascht, das GE eine Holographie- Disk mit einer Kapazität bis zu 500 GB entwickelt hat. Nach aussage von GE sind die Holographie-Player in der Technologie in Hardware und Format dem der CD, DVD, Blu-ray so ähnlich, dass die vorhandenen Disk der erwähnten Formate auf den neuen Holographie- Playern abspielbar sind. Das ist eine gute Nachricht, denn sonst wäre die Einführung der Holographie -Disk mit zunehmend kritischen Konsumenten äußerst schwierig. Da es aber noch keine Zeitpläne gibt, die holographische Disk auf den Markt zu bringen, geht GE davon aus, das Produzenten erst nach Ausschöpfung der Kapazität der Blu-Ray Disk die Holographie-Disk kommerzialisieren werden. Möglich ist aber der Einsatz für professionelle Zwecke, denn man hat nie genug Speicher.
Holographie [griechisch, „vollständige Aufzeichnung"]: Forschungsprojekte für holographische Speicher gibt es schon lange. Prinzipiell sind dies Art von Speicher in der Lage, das ganze Volumen des Speicherkörpers dreidimensional zu nutzen. Also nicht wie bei der Disk oder nachfolgenden DVD nur in einer bzw. zwei Dimensionen. Früher bezeichnete man auch flächige, aufeinander geschichtete Speichertechniken – meist in Kombination mit einem Blaulicht-Laser – als holographische Speicher. Speichertechniken, die auf Blaulicht-Laser basieren, bieten auch höhere Kapazitäten als die herkömmliche Disk Technik. Das BD-Format (Blu-ray) basiert auf einen blau-violetten Laser – woraus sich auch der Name Blu-ray ableiten lässt.
DIE GESCHICHTE DER OPTISCHEN SPEICHERMEDIEN
Blu-ray
Die Blu-ray Disc wird erstmalig 2002 von einer Gruppe 17 führender Unternehmen aus verschiedenen Branchen (Unterhaltungselektronik, PC, Peripheriegeräte, Musik- und Unterhaltungssoftware) vorgestellt, die eine Pionierrolle in diesem Projekt übernahmen und das neue Format entwickelten. Diese Gruppe nannte sich Blu-ray Disc Founders (BDF). Im Juni 2004 wurde diese Gruppe in Blu-ray Disc Association (BDA) umbenannt, um weiteren Mitgliedern Zugang zu dieser Gemeinschaft zu gewähren. Stand heute zählt die Blu-ray Disc Association weit über 150 Mitglieder aus allen Bereichen der Unterhaltungs- und PC-Industrie.
Die BD-ROM erschien 2004 als spezielles Format für den Vertrieb von Videofilmen und wurde ergänzt durch Discs des Typs BD-R für das einmalige und BD-RE für das wiederholte Beschreiben. Seitdem sind mehr als 150 Filmtitel und zahlreiche Spiele auf Blu-ray Discs veröffentlicht worden.
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