Digital Audio Broadcast (DAB) oder Internetradio


Der „Start“ von Digital Audio Broadcast (DAB) im neuen Standard DAB+ ist wieder verschoben. Das Internetradio ist eine wirkliche Alternative mit 10.000 Programmen.

Die DAB-Blockade in Deutschland geht weiter. Berichte in der Presse, (Infosat: www.infosat.de (19.01.2009): „Echter Start von DAB+ 2009 nicht wahrscheinlich“) lassen nun auch den letzten Hoffnungsstreifen für eine Einführung von DAB (oder DAB+) schwinden. Aussagen des Vorsitzenden der ZAK (Zulassung und Aufsicht der Landesmedienanstalten), Thomas Langheinrich: „Es kommt nicht darauf an, dass wir erst im Frühjahr 2010 starten können. Wichtig ist, dass wir alle an einem Strang ziehen.“ (Quelle: Infosat), deprimieren auch den optimistischsten DAB Kämpfer. Ich habe noch nie erlebt, das „alle“ (und gerade die sowieso nicht ) an einem Strang ziehen. Bleibt noch die Frage… wohin ziehen sie denn?

Viel besser läuft es in der Schweiz und in UK. Im Vereinigten Königreich wurden im Dezember mehr als eine halbe Million DAB (nicht DAB+) Geräte verkauft. Insgesamt sind dort über 8,5 Millionen DAB Empfänger in den Haushalten zu finden. Auch aus der Schweiz kommen sehr optimistische Stimmen zur kürzlichen DAB+ Einführung.


Cult Trinloc Chrom-300x398 in Digital Audio Broadcast (DAB) oder Internetradio

Internet Radio cult von trinloc

Still und stetig entwickelt sich aber ein Markt über ein Medium, das schon einmal unsere Kommunikationswelt verändert hat. Die Verbreitung von Radioprogrammen über das Internet. Alle wichtigen Aspekte kommen hier positiv zusammen. Geringe Einstiegsbarrieren (Verbreitungskosten, Ausstattung etc.) für junge Radiomacher, eine extrem hohe Reichweite und kein langwieriges und durch politische Medienwächter zensierte Zulassung. In 2007 hörten nach der ARD/ZDF Online Studie ca. 4,5 Millionen Online Nutzer wöchentlich Internetradio. Schätzungen nach wird sich die Zahl bis 2012 vervierfachen. Die Auswahl an Programmen ist unerschöpflich und wächst ständig. Mehr als 10.000 Radioprogramme lassen keine Wünsche offen. Es wächst ein attraktiver Markt auch ohne das Ziehen an einem Strang.


Die steigende Akzeptanz von Werbenden das Werbebudgets auch für Onlinewerbung auszugeben wächst mit jeder Woche. Waren es 2007 etwa 6 Millionen Euro so prognostiziert Goldmedia (Quelle Studie: Online Radio Perspektiven, 2008 Goldmedia http://www.goldmedia.de/) für 2012 im besten Fall ca. 38 Millionen Euro.


Auch die Art, wie Internetradio „gehört“ wird, verändert sich mit rasender Geschwindigkeit. Die jetzt noch überwiegende Zahl Computer- Hörern, wird schon in diesem Jahr durch einen Boom von neuen mobilen Internetradios stark reduziert. Formschöne und einfach zu bedienende Empfänger mit einem Preis auch weit unter 100 Euro werden den Markt erobern. Dazu kommt der ausgezeichnete Klang und die hohe Verfügbarkeit von ADSL Flatrates.

Wofür brauche ich dann noch DAB?


Hier geht’s zur Studie von Goldmedia: „Online Radio Perspektiven



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