Radio & Fernsehen aus dem Internet wird immer beliebter


Ibm-sudie-titelbild-150x116 in Radio & Fernsehen aus dem Internet wird immer beliebterEs ist, wie schon bei ttalk berichtet, ein enormer Anstieg der Nutzung von Radio und Fernsehen via Internet zu verzeichnen. Mit den neuen Internet-Formaten zieht auch die Werbung mit und das reißt tiefe Finanzlöcher bei den „verlassenen“ Broadcastern.

IBM hat sie durchführen lassen, die Studie, die den Trend und damit den Beginn der Abkehr vom herkömmlichen Rundfunk dokumentiert. Unter dem Namen „Beyond Advertising – Choosing a strategic path to the digital consumer“ stellte die Studie die zu erwartenden negativen Auswirkungen für den originären Rundfunk anschaulich dar. Fernsehen, Radio und Print erfüllen immer weniger die Erwartungen von Werbetreibenden und Online-affinen Verbrauchern. Man muss ja nicht gleich wie Marcel Reich-Ranicki, alles im Radio & Fernsehen als schlecht darstellen. Fakt ist aber, und es freut mich, das die IBM Studie mir jetzt den Rücken stärkt und vielleicht die bisher Ungläubigen zum Nachdenken, mehr kann man wohl nicht verlangen, verleitet. Gefordert ist ein Umdenken und dem sollten schneller als bisher, Taten folgen.

Wenn 15% weniger Werbeerlöse bei den deutschen Privatsendern, mit der Größenordnung wird in diesem Jahr gerechnet und es ist nicht alles der Wirtschaftskrise zuzuschreiben, kein Argument sind, sollte sie so weiter machen. 63 Prozent der befragten Marketingleiter bestätigen, ihre interaktiven/Online-Werbeausgaben zu erhöhen. Dagegen werden sie die 65 Prozent ihres Budgets für traditionelle Werbung weiter reduzieren.

Neue Technologien, die das Surfen und den Zugang zum Internet mit dem „herkömmlichen“ Gerät (TV / Radio) verbinden, unterstützen den Trend. Insgesamt hat sich die Beschäftigung mit digitalen Formaten laut IBM Studie bereits zwischen 2007 und 2008 verdoppelt. Besonders stark, gleich um das Fünffache, wuchs dabei die Nutzung von mobilen Musik- und Videoangeboten (von 7 auf 35 Prozent). Die Techniken DVB-T und DAB spielen zukünftig keine große Rolle mehr in der digitalen Medienwelt, aber auch das ist schon lange bekannt.
Weitere Informationen zur Studie unter: http://www.ibm.com/services/gbs/beyondadvertising


Hier die Kurzfassung der Studie (in Englisch): IBM kurz

Hier die Gesamtstudie (in Englisch): IBM Studie





Weitere interessante Artikel:
  • » Philips Brilliance 4K Ultra HD-LCD-Display
  • » Ego-Googeln - jeder Dritte ist auf der Suche
  • » Anwendungsbereiche für Koaxialkabel
  • » 70“ Full HD TV von Sharp
  • » 356 Fernseher getestet

  • Artikel-Tags: , , , , ,


    Lesenswert:



    RSS: Abonniere unseren Rss-Feed und bleibe immer informiert!

    Kommentare: Noch kein Kommentar vorhanden, schreibe Du den ersten!

    Info: Felder mit REQ sind Pflichtfelder!

    Schreibe einen Kommentar!

    Name (Req)

    E-mail (Req)

    URL

    Nachricht